Was sind Nutztiere?

Nutztiere sind Tiere, die vom Mensch wirtschaftlich genutzt (ausgenutzt) werden. Zum einen werden die Nutztiere als Nahrungslieferant wie Fleisch, Milch, Eier und als Nebenproduktlieferant wie Pelze, Felle, Wolle, Leder genutzt. Weiter dienen sie als Arbeitstier wie Zugtier, Tragtier, Reiten. Man findet die Nutztiere vor allem in der Landwirtschaft auf dem Bauernhof.

Nutztiere sind: Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Kaninchen, Pferd, Esel, GeflĂŒgel, Huhn, Ente, Gans …

Spirituelle Bedeutung der Nutztiere

Das Rind

Die Kuh

Die Kuh: Segen, MĂŒtterlichkeit, Ruhe, Geduld, Ausdauer, Innenschau, Kraft

Die Kuh fĂŒhrt uns zurĂŒck zur Quelle und heilt so unseren Mangel. Sie fĂŒhrt uns auch in unser Inneres, zu unserem inneren schöpferischen Potenzial, damit wir Heilung finden können. Wir sollen die KrĂ€fte unseres Herzens wiederfinden und somit unseren inneren Frieden, unser LebensglĂŒck, den Segen und die FĂŒlle.

“Ich bin versorgt und werde genĂ€hrt in jeder Minute meines Lebens. Ich vertraue auf die Kraft in mir.”

 

Der Stier

Der Stier: vitale StĂ€rke, mĂ€nnliche Kraft, Zeugungskraft, stĂŒrmisch

Der Stier zeigt uns das innere und Ă€ußere, reiche Leben. In einem vitalen Körper wohnt ein gesunder Geist.

“FĂŒlle und Reichtum sind mein natĂŒrlicher Zustand.”

 

Der Ochse

Der Ochse: Ausdauer, Grundlage, tragende Kraft, Beharrlichkeit, SelbststÀndigkeit

Der Ochse zeigt uns, wie wir unsere SelbstheilungskrÀfte aktivieren.

“Mit Ausdauer und Beharrlichkeit erreiche ich mein Ziel.”

Das Schwein

GlĂŒck, Erfolg, Wohlstand

Das Schwein bringt uns GlĂŒck und zeigt uns die Kraft der Mutter Erde und unsere Schöpferkraft.
Es lehrt uns den Ausgleich zwischen Geben und Nehmen. Außerdem zeigt uns das Schwein die heilende Kraft der Erde und dass es wichtig ist achtsam im HIER und JETZT zu leben.

“Reichtum und Wohlstand sind mein natĂŒrlicher Zustand, ich entfalte meine Schöpferkraft jetzt.”

Das Schaf

Unschuld, Sanftmut, TrÀume

Das Schaf zeigt uns die Kraft des TrÀumens, öffnet unsere Seele, um ihre Botschaft zu verstehen.

“Die Vorstellungskraft lĂ€sst meine TrĂ€ume in mir wahr werden.”

Die Ziege

Fruchtbarkeit, vitale Lebenskraft, FĂŒlle, Liebe, WĂ€rme, Geborgenheit

Die Ziege fordert uns auf, raus in die Natur zu gehen, uns mit der Erde zu verbinden, die lebendige Kraft zu spĂŒren und die FĂŒlle und den Reichtum der Natur wahrzunehmen. Die Ziege kennt die Naturapotheke Gottes und zeigt und HeilkrĂ€uter.

“Ich aktiviere meine gesunde, vitale Lebensenergie. Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich.”

Das Kaninchen

Fruchtbarkeit, Hingabe, bedingungslose Liebe

Das Kaninchen zeigt uns die schnelle Erneuerung unserer vitalen Lebensenergie. Es lehrt uns auch die bedingungslose Liebe und harmonisierende KrĂ€fte. Das Kaninchen liebt den Mond und die Nacht und so auch die Anderswelt, die Welt der Seelen. Alte Wunden können heilen und Ängste können gehen.

“Ich öffne mein Herz und gebe mich vertrauensvoll der Liebe hin.”

Das Pferd

Freiheit, Neubeginn, Aufbruch, Einweihung, Begeisterung, Vertrauen, Zuversicht, freies LebensgefĂŒhl, Weisheit, Intuition, VitalitĂ€t, Macht, Leidenschaft, Lebenskraft

Das Pferd ist ein Lehrer und SeelenfĂŒhrer. Es hilft uns bei der Erweiterung unseres Bewusstseins und gibt uns Mut und Kraft fĂŒr unsere Aufgaben, auch fĂŒr einen Neubeginn. Das Pferd ist ein Helfertier der Geistigen Welt und fĂŒhrt uns zu unseren Visionen und Ideen. Das Pferd gilt als Tier der Wahrheit und hat große seelische KrĂ€fte wie Treue, Mut, Klugheit, Liebe, Freude und Trauer.

“Vertraue jeden Tag der göttlichen FĂŒhrung! Sei frei! Wahrhaftigkeit wohnt in deinem Sein!”

Der Esel

Eigenwilligkeit, FeinfĂŒhligkeit, Gnade, Ausdauer, GenĂŒgsamkeit, innere FĂŒhrung

Der Esel fordert uns auf, uns selbst zu finden und zu erkennen und neue Wege zu gehen. Er zeigt uns den Weg zu Gott.

“Ich vertraue fest und sicher der göttlichen FĂŒhrung.”

GeflĂŒgel
Das Huhn

Wachsamkeit, Fruchtbarkeit, VitalitÀt, Wahrheit

Das Huhn zeigt uns die Wahrheit und die Wahrhaftigkeit und dadurch wird FĂŒlle, Reichtum und Lebensfreude in unser Leben einziehen.

“Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort und tue genau das Richtige.”

Die Ente

WĂ€rme, Vertrauen, Gleichgewicht

Die Ente bringt uns die Kraft der klaren Unterscheidung (Traum und Wirklichkeit).
Weiter lehrt sie uns den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele und das Gesetz von Ursache und Wirkung, die Kraft des Herzens zu verwenden, mit MitgefĂŒhl und VerstĂ€ndnis.

“Vertrauen und Herzensliebe sind mein Weg.”

 

Die Gans

ZuverlÀssigkeit, Treue, Reinheit

Die Gans fordert uns auf, uns selbst treu zu bleiben, was auch immer geschehen mag und in unser Inneres zu schauen, dort ist die Quelle, die FĂŒhrung und die Antwort.
Die Gans steht fĂŒr Wahrheit, Gerechtigkeit und SeelenfĂŒhrung.

“Die Weisheit des Universums fĂŒhrt mich zum richtigen Ort, zur richtigen Zeit und zu dem, was fĂŒr mich wichtig ist.”

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GesprÀch mit einer Kuh

Einmal ist eine Kuh verstorben, die Zwillinge geboren hatte. Ein KĂ€lbchen ist gleich kurz nach der Geburt gestorben und relativ schnell ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen. Die Kuh bekam eine schlimme EuterentzĂŒndung mit hohem Fieber. Die Infektion breitete sich schnell in ihrem Körper aus und die Kuh verstarb kurz darauf. Jetzt war die Kuh auf ihrer Reise ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke hin- und hergerissen. Ein KĂ€lbchen musste sie auf der Erde zurĂŒcklassen und das andere KĂ€lbchen wartete schon im Himmel auf sie. Als ich ein HimmelsgesprĂ€ch mit der Kuh machte, sah ich sie erschöpft auf einer Wolke im Universum neben der RegenbogenbrĂŒcke liegen. Die Engel und ich gingen zu ihr und gaben ihr Kraft und Mut weiter zu gehen, zu ihrem KĂ€lbchen im Himmel. Die Kuh ging mit uns mit in den Himmel. Dort sprang ihr auf einer saftigen Wiese gleich ihr KĂ€lbchen entgegen und sie waren ĂŒberglĂŒcklich wieder beisammen zu sein. Im HimmelsgesprĂ€ch bat mich die Kuh, dass ich doch bitte auf ihr KĂ€lbchen auf der Erde aufpassen und eine gute Lösung fĂŒr alle suchen soll.

 

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Ein Gebet fĂŒr unsere Nutztiere

Liebe Tiere,

ihr habt euren Körper geopfert und zur VerfĂŒgung gestellt,

oft auch unter schweren Bedingungen und habt alles tapfer ertragen.

DafĂŒr möchte ich euch sehr DANKEN und meinen Respekt aussprechen.

Ihr habt WĂŒrde und Achtung verdient und alle sollen das erkennen.

Alles Gute und Segen auf eurem Weg nach Hause ins Licht.

Ruht in Frieden und eure Seele soll sich regenerieren und wieder wachsen.

Nichts leuchtet heller als eine gute Seele und ein gutes Herz.

Seid euch gewiss, die unendliche GĂŒte Gottes wird zu euch kommen,

in Ewigkeit! DANKE! AMEN

Warum lassen wir zu, dass unsere Nutztiere ausgebeutet und geschlachtet werden?

Die Nutztiere haben auch GefĂŒhle und eine Seele wie wir Menschen und haben das Recht auf Augenhöhe behandelt und respektiert zu werden. Sie haben auch ein Recht auf ein Leben in GlĂŒck und Zufriedenheit und somit ein Recht auf ein gewaltloses, freies und liebevolles Leben. Jede Seele hat ihre Berechtigung und eine Aufgabe auf dieser Welt. Wir Menschen haben nicht das Recht zu urteilen und andere fĂŒr uns untertan zu machen. Wir sind alle miteinander verbunden und eins und kommen aus derselben Quelle.

 

Ich kann mir nicht vorstellen oder glauben, dass Gott uns die Tiere zum Nutzen und zum Ausbeuten geschenkt hat.
Auch nicht, dass Gott oder Jesus ein Osterlamm auf seinem Teller wollte.
Ich kenne einige Menschen, die fleißig am Sonntagmorgen in die Kirche gehen und danach mittags genĂŒsslich ohne Reue ihren Braten, ihr Schnitzel oder ihr Steak verspeisen.
Die Bibel ist auch ihr wichtigstes Buch.
Steht nicht auch in der Bibel “Du sollst nicht töten”?
Gilt das nicht fĂŒr ALLE Lebewesen gleich?
Steht nicht auch in der Bibel “Du sollst kein Blut zu dir nehmen”.
(Ich weiß den Wortlaut nicht so genau)
Ich selbst kann mich mit der Bibel nicht identifizieren.
Dort stehen einige Dinge drin, die nicht meinem Denken, meiner IdentitÀt, meiner Philosophie entsprechen.
Ich denke fĂŒr mich, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde und auch in Zeiten, in denen die Zensur herrschte und manches nicht
anders aufgeschrieben werden durfte.

Letztendlich muss jeder selbst wissen, was er glaubt und was nicht.
Was fĂŒr ihn passt und was nicht.
Mit was er leben kann und mit was nicht.
Was sein Gewissen belastet und was nicht.
Was ihn erdrĂŒckt und was nicht.
Was er vor sich selbst verantworten kann und was nicht.
Ich fĂŒr mich sehe die Tiere auf gleicher Ebene wie wir Menschen, mit GefĂŒhlen, mit WĂŒnschen, mit einer Seele, mit BedĂŒrfnissen, mit Meinungen, mit AnsprĂŒchen, mit Erwartungen, mit Rechten …
TIERE sind Lebewesen, die trotz allem immer bedingungslose lieben und das können meiner Meinung nach nur GÖTTLICHE WESEN sein.
Begegnet ihnen mit Respekt und WĂŒrde und schenkt ihnen LIEBE!